Warum ich nicht mehr mit Kase Filter zusammenarbeite

Warum Riko Best nicht mehr mit Kase Filter arbeitet

„Ich werde immer wieder gefragt, warum ich – Riko Best – nicht mehr mit Kase Filter zusammenarbeite.“

Über viele Jahre hinweg war ich eng mit der Marke verbunden. Ich habe die Produkte genutzt, getestet und in meiner fotografischen Arbeit, in Videos und Empfehlungen gezeigt. Viele Fotografen haben Kase über meine Inhalte kennengelernt – deshalb ist mir ein offener und transparenter Umgang mit diesem Thema wichtig. Ich spreche hier ausschließlich über meine eigene Perspektive und meine persönlichen Erfahrungen.


Fotografie bedeutet für mich mehr als Technik. Es geht um Vertrauen – in das Werkzeug, aber auch in die Menschen und die Haltung hinter einer Marke. Wenn ich als Fotograf und Content-Creator ein Produkt empfehle, dann steht dahinter mein eigener Name, meine Arbeit und meine Beziehung zu den Menschen, die mir folgen.

Der Schritt, die Zusammenarbeit zwischen Riko Best und Kase zu beenden, war kein einzelner Moment, sondern eine Entwicklung über längere Zeit. Ich habe zunehmend gespürt, dass sich meine Vorstellung von sinnvoller, fair bepreister Fotoausrüstung immer weiter von der Richtung entfernte, in die sich die Marke aus meiner Sicht bewegte. Kase positionierte sich stärker im hochpreisigen Segment, während ich persönlich nicht mehr in allen Bereichen die Produktentwicklung gesehen habe, die ich mir als Fotograf und Anwender gewünscht hätte.

Hinzu kam ein weiterer Punkt, der für mich wichtig war: In der Zusammenarbeit entstand bei mir zunehmend der Eindruck, dass nicht alle Beteiligten die gleiche Leidenschaft für Fotografie und praktische Anwendung teilten, die für mich die Grundlage guter Produktentwicklung ist. Für mich ist entscheidend, dass Menschen, die Filter und Fotozubehör entwickeln, die Realität der Fotografie aus eigener Erfahrung kennen – draußen, im Einsatz, unter echten Bedingungen. Wenn dieses Verständnis aus meiner Sicht schwächer wird, wirkt sich das auf mein Vertrauen in eine Marke aus.

Für viele Fotografen ist Ausrüstung kein Luxus, sondern ein Werkzeug. Gerade ambitionierte Hobbyfotografen, Selbstständige und Kreative müssen genau abwägen, wofür sie ihr Geld ausgeben. Deshalb ist mir bezahlbare, ehrliche Qualität so wichtig. An einem Punkt wurde mir klar, dass ich die Entwicklung, wie ich sie wahrgenommen habe, nicht mehr glaubwürdig mit meinem eigenen Anspruch verbinden konnte – und deshalb arbeitet Riko Best heute nicht mehr mit Kase Filtern zusammen.

Aus genau diesen Erfahrungen ist meine eigene Produktlinie Filterfotograf entstanden.

Ich wollte eine Alternative schaffen: Filter und Zubehör, die aus der Praxis heraus gedacht sind – für Landschaftsfotografen, Videografen und alle, die draußen arbeiten und sich auf ihr Equipment verlassen müssen. Hohe optische Qualität, saubere Verarbeitung und eine Preisgestaltung, die fair, transparent und zugänglich bleibt. Keine überhöhten Preise, keine künstliche Markeninszenierung, sondern Produkte, die in der Realität funktionieren.

Mir geht es dabei nicht darum, andere Unternehmen zu bewerten oder anzugreifen. Ich schildere hier meinen eigenen Weg und meine Entscheidungen als Fotograf, Unternehmer und Markeninhaber. Für mich war dieser Schritt notwendig, um meine Überzeugung von ehrlicher Fotografie und bezahlbarer, leistungsfähiger Ausrüstung konsequent